Aktuell
Schweizerische Eidgenossenschaft

Kanton Zug



Standpunkte


  • Bildungs-Politik
    Bildung ist unser einziger «Rohstoff». Absolventen unserer Bildungs-Einrichtungen stehen zunehmend globaler Konkurrenz gegenüber. Die Mitbewerber in der Wirtschaft kommen nicht mehr aus anderen europäischen Städten, sondern aus Shanghai, Hyderabad, Bangalore, Ho-Chi-Minh-City usw.
    Die sogenannte «integrative Schule» im Kanton Zug ist eine krasse Fehlentwicklung. Dieses sozialromantische Experiment sabotiert eine kompetitive Bildung und benachteiligt unsere Schweizer Kinder!
  • Kampf der Über-Regulierung und Gesetzesflut
    Die von der EU-Kommission ausgehende Regulierung jedes auch noch so kleinen Details in der EU hat auch auf die Schweiz übergegriffen! Schwachsinn: starke Staubsauger sind verboten. Glühlampen auch. Ingenieure müssen für technische Experimente neu eine Bewilligung der Behörden einholen. Im Sommer haben wir das Lebensmittelgesetz der EU übernommen. Stoppen wir diesen Wahnsinn! Er führt in den Abgrund.
    Ein ganz abstruses Beispiel aus meinem persönlichen Umfeld habe ich in einem Leserbrief im SEV/Electrosuisse-Bulletin beschrieben (wie sich zwei Bundesämter, Bakom und Seco, als Saboteure technischer Innovation betätigen).
  • Sicherheits-Politik
    Der Verzicht auf Kontrollen an den Landesgrenzen (Schengen-Abkommen) fördert den Kriminal-Tourismus. Unsere Sicherheit wird dadurch massiv gefährdet. Es kann doch nicht sein, dass sich in der Schweiz bewaffnete Bürgerwehren formieren müssen, um die persönliche Sicherheit wieder herzustellen!
    Im weiteren ist die Schweizerische Armee unbedingt wiederaufzubauen und zu stärken. Unsere Armee ist zurzeit nicht mehr in der Lage, unser Land nachhaltig gegen Aggressoren aller Art zu verteidigen und wird im Ausland nicht mehr ernst genommen. Wir verhalten uns wie jemand, der überhaupt keine Versicherungen abschliesst. Grobfahrlässig!
  • Ingenieure in den Kantonsrat !
    Ingenieure sind traditionell in unseren Parlamenten untervertreten. Aber: Unsere Zivilisation ist hoch-technisiert. Ohne technisch-naturwissenschaftliche Fachkompetenz geht es nicht mehr! Die finanziellen Debakel bei abgestürzten Informatik-Projekten sind nur eine Seite. Eine andere sind die Risiken: Folgen des NSA-Abhör-Skandals, Strom-Blackout-Szenario, digitale Erpressung, Datenschutz usw
  • Stadtentwicklung Stadt Zug
    Qualität statt Quantität!  Und: bitte etwas mehr Phantasie und Originalität!
    Mit der Ortsplanungsrevision der Stadt Zug aus dem Jahre 2009 und dem Hochhausleitbild aus dem Jahre 2010 sowie der durch das neue Bundes-Raumplanungs-Gesetz ermöglichten vertikalen «Verdichtung» sind nun leider alle Voraussetzungen geschaffen, dass Zug zur Banlieue von Zürich verkommt. Die Lebensqualität der Zuger und Zugerinnen wird dem Profit-Denken geopfert! Ist das wirklich das «Geschäftsmodell von Zug»?
    Wenn nichts dagegen unternommen wird, wird sich unsere einst charmante Stadt in wenigen Jahren so präsentieren:

           
Neuer Zuger Stadteil the Zug Bronx
    Deshalb: NEIN zum Unterfeld! (Abstimmung am 12. Februar 2017 in Zug und Baar)
Vollenweider Willi

Willi Vollenweider